Automatisierung – FTI-Initiative „Automatisiert – vernetzt – mobil“

Automatisiertes und vernetztes Fahren ist eine Zukunftstechnologie an der Schnittstelle von Mobilität und digitaler Wirtschaft. Die Integration neuer Technologien und Kommunikationssysteme eröffnet enorme Potenziale für die Mobilität des 21. Jahrhunderts, insbesondere im Hinblick auf Erhöhung der Verkehrssicherheit und -effizienz, Reduzierung von Energieverbrauch und Emissionen sowie hinsichtlich der nachhaltigen Stärkung des Wirtschafts- und Innovationsstandortes Österreichs.

Sowohl auf europäischer als auch auf internationaler Ebene wird intensiv an den Forschungsthemen „teil-/hochautomatisiertes“ bis hin zum "vollautomatisierten/vernetzten Fahren" basierend auf der Kommunikation zwischen Fahrzeugen und Infrastruktur gearbeitet.

Österreich kann mit seiner hohen Expertise im Bereich der Robotik, der Bildverarbeitung, Sensorik sowie im IT-Feld Künstliche Intelligenz und mit seiner starken Autozulieferindustrie erfolgreich an diesen Entwicklungen partizipieren.

Um die daraus resultierenden neuen Wertschöpfungspotenziale auszuschöpfen und automatisiertes Fahren als Treiber für Veränderungen im Verkehrssystem in Richtung höherer Effizienz, Sicherheit und Umweltverträglichkeit zu nutzen, wurde Mitte des Jahres 2016 der Aktionsplan für Automatisiertes Fahren beschlossen. Neun geplanten Maßnahmen sollen die gesetzlichen Möglichkeiten für automatisiertes Fahren schaffen, gleichzeitig soll ein umfangreiches FTI-Fördermaßnahmenpaket die Technologiekompetenz der österreichischen Forschung und Wirtschaft ausbauen helfen.

Auf Basis der A3PS und EXCEL Austria Roadmaps fließen in den nächsten drei Jahren 20 Mio € aus einem abgestimmten programmübergreifenden Förderportfolio in Umsetzungsmaßnahmen.

Diese FTI Initiative stützt sich auf abgestimmte Förderaktivitäten der Programme Mobilität der Zukunft, IKT der Zukunft und KIRAS und umfasst Förderungen

  • zum Aufbau einer integrierten Forschungs-/Entwicklungs-/Testumgebung (auch auf digitalen Testfeldern unter Realbedingungen) in Höhe von 10 Mio € + 1 Mio € Sondierung.
  • von F&E Tätigkeiten in Höhe von 6 Mio € (davon 3 Mio € für sicherheitskritische Fragenstellungen)
  • für den Aufbau wissenschaftlicher Kompetenzen durch ein bis zwei Stiftungsprofessuren in Höhe von 3 Mio €

Die Maßnahmen unterliegen einer begleitenden Evaluierung hinsichtlich Sicherheit, Effizienz und Umweltverträglichkeit.

Diese nationalen Aktivitäten sollen internationale Kooperationen unterstützen und Fördermittel “hebeln“ (z.B. österreichische Ko-Finanzierung des ECSEL Joint Undertaking in Höhe von 4 Mio).

Kontakt zum Thema

Mag. Dr. Andreas Dorda
Abteilung III/I4 – Mobilitäts- und Verkehrstechnologien
Radetzkystraße 2
A-1030 Wien
Tel.: +43 (1) 71162 653109
E-Mail: andreas.dorda@bmvit.gv.at

DI (FH) Andreas Blust
Abteilung III/I4 – Mobilitäts- und Verkehrstechnologien
Radetzkystraße 2
A-1030 Wien
Tel.: +43 (1) 71162 653413
E-Mail: andreas.blust@bmvit.gv.at

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