Programmbroschüre Mobilität der Zukunft

Das Forschungs-, Technologie- und Innovationsförderprogramm für Mobilität 2012–2020

Bibliographische Daten

Mag. Evelinde Grassegger, Dr. Andreas Dorda, DI (FH) Andreas Blust, Mag. Christian Drakulic, MIM; DI (FH) Sarah Krautsack, DI Walter Wasner, Dipl.-Ing. (FH) Ingrid Gnam
Herausgeber: Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie – bmvit
Deutsch, 24 Seiten

Inhaltsbeschreibung

Mobilität im Kontext neuer Herausforderungen – Bedeutung für Gesellschaft, Umwelt und Wirtschaft in Österreich 

Gesellschaftliche, wirtschaftliche und technologische Entwicklungen stellen immer komplexere Anforderungen an das Verkehrssystem und seine Leistungsfähigkeit. Neue Technologien und Innovationen können einen wichtigen Beitrag zur Gestaltung einer zukunftsfähigen Mobilität leisten und sind Voraussetzungen für die Bewältigung der großen gesellschaftlichen Herausforderungen wie Klimawandel, Ressourcenknappheit und demografischer Wandel.

Deshalb wird besonders im Weißbuch 2011 der Europäischen Kommission (EK) für ein wettbewerbsfähi-ges und nachhaltiges Verkehrssystem dem Lösungspotenzial von Forschung, Technologie und Innovation (FTI) ein hoher Stellenwert beigemessen. Somit leisten Forschung und Innovation nicht nur einen Beitrag zur Lösung der Herausforderungen der nächsten Jahrzehnte, sondern stärken auch die Wettbewerbsfähigkeit eines bedeutenden Wirtschaftssektors in Europa (630 Mrd. Wertschöpfung 1). Mobilität ist deshalb auch weiterhin ein bedeutender Forschungsschwerpunkt in dem neugestalteten europäischen Rahmenprogramm für Forschung, Technologie und Innovation Horizont 2020.

Im Jahr 2007 umfasste der Verkehrssektor in Österreich insgesamt 27.135 Unternehmen mit 332.622 Beschäftigten. Das ergibt einen Anteil von 7,7 % am Bruttoinlandsprodukt (BIP). 

Als missionsorientiertes Programm unterstützt Mobilität der Zukunft das Mobilitätssystem dort, wo Lösungsan-sätze für die mobilitätsrelevanten, gesellschaftlichen Herausforderungen notwendig sind und FTI-Maßnahmen mittel- bis längerfristig wesentliche Lösungsbeiträge versprechen.

Aufgrund immer komplexerer multidimensionaler Herausforderungen im Mobilitätsbereich werden neue und umfassende Herangehensweisen in Forschung, Technologieentwicklung und Innovation erforderlich. Die zukünftig geförderten Lösungsansätze müssen die Sys-teme Verkehr, Energie, Raum, Gesellschaft und Umwelt integriert behandeln und zum Teil neu organisieren, um notwendige und grundlegende Veränderungen initiieren zu können.

Zur Verfügung stehende oder in Entwicklung befindliche Schlüsseltechnologien wie alternative Antriebskonzepte, neue Informations- und Kommunikations-technologien (z.B. Smartphones), neue Materialien und Werkstoffe ermöglichen dabei völlig neue Lösungsansätze.

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