Ve3 - Planung von Verkehrsverknüpfungen an Verkehrsstationen

Im Rahmen des Forschungsprojektes Ve³ wird eine standardisierte, einfache, effiziente, korrekte und akzeptierte Planungshilfe für die Vernetzung bestehender und neuer Verkehrsstationen in Form eines Handbuches erarbeitet.

Kurzbeschreibung

Im Forschungsprojekt Ve³ wurde ein holistischer Forschungsansatz verfolgt, der sowohl die NutzerInnen- als auch die Betreibersicht untersuchte und die Kombination ver-schiedener Planungs- und Erhebungsmethoden erforderte.

Die Anforderungen an Verkehrsstationen variieren in Abhängigkeit der NutzerInnen. Eine Einschätzung der Zufriedenheit und Wichtigkeit einzelner Aspekte durch die NutzerIn-nen, die im Rahmen des Projektes empirisch erfasst wurden, gibt wertvolle Hinweise, welche Maßnahmen einen besonders großen oder geringen Nutzen erwarten lassen.

Die Rollen, Interessen und Kooperation unterschiedlicher Planungsakteure (ÖBB, Gemeinden, Länder, Bund, Verkehrsverbünde, Mobilitätsanbieter etc.) wurden mit Hilfe einer Analyse von Planungsprozessen eruiert.

Gegenwärtig spielen im Planungskontext von Verkehrsstation die Fußwege zur Verknüpfung der einzelnen Verkehrsmittel eine untergeordnete Rolle. Dabei ist die Nutzerakzeptanz gerade von der Qualität dieser Fußwege und der Möglichkeiten eines angenehmen Aufenthalts in der Verkehrsstation abhängig. Zählungen von Fußgängerströmen und Befragungen innerhalb der Verkehrsstationen ermöglichten eine genaue Analyse, wie viele Personen von Verbesserungsmaßnahmen besonders profitieren würden. Mit Hilfe einer SWOT-Analyse wurde das Vernetzungspotenzial unterschiedlicher Verkehrsstationen umfassend untersucht und bewertet.

Insbesondere Erfahrungen bezüglich der Verkehrsvernetzung, räumlich-funktionalen Gestaltung und Ausstattung von Ver-kehrsstationen mündeten in die Erarbeitung eines praxisnahen Handbuchs.

Kurzzusammenfassung

Problem

Zugangs- und Umsteigewege von einem Verkehrsmittel auf ein anderes bereiten aufgrund ihrer Länge oft Stress. Ziel ist die Erarbeitung von umsetzbaren optimierten Beispiellösungen der Verkehrsvernetzung Bahn-ÖV-IV in bestehenden und neuen Verkehrsstationen mit dem Ziele einer effizienten Anlagen-optimierung sowie einer einfachen, sicheren, attraktiven und übersichtlichen Benützung mit Erhöhung des Verkehrsflusses.

Gewählte Methodik

In der Studie wurde ein breites Methodenrepertoire angewandt, mit dessen Hilfe vielfältige Informationen für eine qualitativ hochwertige Planung von Verkehrsstationen gewonnen, strukturiert und bewertet und anschließend in Form eines Handbuchs zusammengeführt wurden.
Die angewandten Methoden verfolgten einen holistischen Ansatz, der NutzerInnen von Verkehrsstationen auf der einen und planungsrelevante Akteure auf der anderen Seite berücksichtigt.

Ergebnisse

Als Ergebnisse liegen vor Auswertungen nationale und internationale Literatur Analyse von Praxisbeispielen Erkenntnisse aus Kundenzufriedenheitsbefragungen Erkentnisse von Verkehrsstromanalysen von FuußgängerInnen Qualitätsbewertungen von Verkehrsstationen mit SWOT-Analyse Analyse Kooperation, Planungsprozesses und Methoden und ein Praxishandbuch als Schlussfolgerung.

Projektbeteiligte

Projektleitung

verkehrplus - Prognose, Planung und Strategieberatung GmbH
Prof. Dr. Martin Berger

Projektpartner

Rinnerhofer Grafik Design
Mag. Hannes Rinnerhofer

Kontaktadresse

verkehrplus - Prognose, Planung und Strategieberatung GmbH
Prof. Dr. Martin Berger

Tel.: +43-1-58801-28510
E-Mail: martin.kp.berger@tuwien.ac.at

 

Dieses Projekt wurde finanziert von bmvit, ÖBB und ASFiNAG im Rahmen von VIF2012.

Weiterführende Informationen sowie den Ergebnisbericht finden Sie im Infonetz der FFG.

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