Testumgebungen für automatisiertes Fahren – Ausschreibung Frühjahr 2016

Die Ausschreibung „Testumgebungen für automatisiertes Fahren“ – Sondierungen zu Betreiberkonzepten für Forschungs- Entwicklungs- und Validierungsinfrastrukturen ist noch bis 31. August 2016, 12:00 offen.

Inhalt

Systeme in automatisierten Fahrzeugen erfordern aufgrund ihrer Komplexität, Sicherheitserfordernisse und Performanz umfangreiche Testprozeduren. Test-umgebungen im realen Verkehr und die Möglichkeit einer Validierung mit hohen Laufleistungen wurden neben der virtuellen Validierung als wichtige Voraussetzung für die Weiterentwicklung des automatisierten Fahrens identifiziert. 

Derzeit können automatisierte Systeme nur sehr begrenzt in einem streng kontrollierten Umfeld getestet werden. Daher ist der Aufbau verschiedener mehrfachnutzbarer Testumgebungen (Simulation – Prüfstand – Testumgebung – Realbetrieb) für Österreich von wesentlicher Bedeutung. 

Aufgabe ist es, eine Betreiberstruktur für eine Testumgebung zu definieren, auf der in Folge umfangreiche Testfahrten zu Forschungs- Entwicklungs- und Validierungsprojekten durchgeführt werden können. Dazu sollen in Österreich geeignete Testumgebungen aufgebaut werden. Der Aktionsplan „Automatisiertes Fahren“ des bmvit bildet den Rahmen für die Testumgebungen. 

Um einen gebündelten Kompetenzaufbau zum automatisierten Fahren zu ermöglichen – etwa rund um Cluster und Plattformen sowie unter Einbeziehung von Infrastrukturbetreibern und Forschungseinrichtungen – soll eine integrierte Forschungs-, Entwicklungs- und Testumgebung geschaffen werden. Die Einrichtung einer effizienten Betreiberstruktur soll den Betrieb mittel- bis langfristig absichern. 

 Durch diese langfristige Möglichkeit zu systematischem Testen soll ein gemeinsames Lernen aller Beteiligten (Zulieferer, OEMs, Infrastrukturbetreiber, öffentliche Hand, Serviceanbieter, Forschungseinrichtungen) ermöglicht und heimische Unternehmen im europäischen und internationalen Wettbewerb gestärkt werden. Die Laufzeit für die Testumgebung soll deshalb ungefähr drei bis fünf Jahre betragen. Die Grundausrichtung für alle Testumgebungen liegt dabei auf dem automatisierten Fahrzeug und seiner Interaktion mit dem Gesamtverkehr unter Gewährleistung von Sicherheit, Umweltverträglichkeit und Effizienz.

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