Ausschreibung "Urbane Mobilitätslabore"

Die Initiative des bmvit "Urbane Mobilitätslabore" (UML) unterstützt im Rahmen des Programms "Mobilität der Zukunft" die Schaffung neuartiger, experimenteller Umgebungen, in denen innovative Mobilitäts- und Verkehrslösungen von Wissenschaft und Unternehmen gemeinsam mit den BürgerInnen, der Politik & Verwaltung und mit anderen Akteursgruppen erforscht, getestet und umgesetzt werden können. Der dabei entstehende strukturelle Rahmen soll dabei Forschung, Technologie und Innovation (FTI) hinsichtlich Effizienz ebenso wie hinsichtlich Effektivität (Umsetzung und Wirksamkeit) deutlich erhöhen.

Urbane Mobilitätslabore – Get involved

Aufgrund der hohen Entwicklungsdynamik in Stadt-Umlandgebieten sind mobilitäts- und verkehrsrelevante Problemstellungen eine wachsende Herausforderung auf allen Ebenen. Gleichzeitig versprechen urbane und sub-urbane Umgebungen neue Chancen als „Kristallisationskerne für Innovationen".

Urbane Mobilitätslabore stellen Forschungsstrukturen für die Entwicklung, den Test und die Demonstration bzw. Wirkungsprüfung von innovativen Lösungen in städtischen und verkehrsrelevanten Bereichen dar. Als urbane Räume sind dabei städtische Strukturen in unterschiedlicher Skalierung – also nicht nur Großstädte – zu verstehen. Die Urbanen Mobilitätslabore umfassen dabei einen räumlich und inhaltlich definierten Rahmen von Problemstellungen, Zielsetzungen, Initiativen, Akteursgruppen etc., in dem zielgerichtete, abgestimmte FTI- und flankierende Maßnahmen integrativ vorangetrieben werden sollen.

Die Urbanen Mobilitätslabore sind vielfältig: Zum einen sind sie „klassische Laborumgebungen" z.B. mit technischer Ausrichtung, wobei jedoch „Labore in lebender Umgebung" zunehmend an Bedeutung gewinnen. Urbane Mobilitätslabore zeichnen sich durch einen hohen Komplexitätsgrad aus und agieren und leben nach dem Open-Innovation-Prinzip. Dabei soll ein möglichst hoher Grad an Offenheit gewährleistet werden, der sich rund um Open Data, Open Service und Open Access dreht. Die NutzerInnen sind dabei ebenso wie alle anderen relevanten Akteursgruppen wesentlichste Bestandteil des gesamten Innovationsprozesses.

Im Rahmen der Zielsetzungen des Programms „Mobilität der Zukunft" werden hinsichtlich UML thematisch alle Programmthemenfelder (z.B. auch übergreifend und integriert) angesprochen.

Voraussichtlicher Zeitplan

  • Einreichschluss: 28. September 2016, 12:00 Uhr
  • Formalprüfung: Oktober 2016
  • Evaluierung: November 2016
  • Entscheidung: Jänner 2017

Kontakt

Grundsätzliche Fragen

Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie (bmvit)
Walter Wasner
E-Mail: Walter.Wasner@bmvit.gv.at

Inhaltliche Projektvorbereitung

AustriaTech
Volker Alberts
E-Mail: volker.alberts@austriatech.at
Web: www.austriatech.at

Fragen zu Förderaspekten

Forschungsförderungsgesellschaft (FFG)
Nicole Prikoszovits
E-Mail: nicole.prikoszovits@ffg.at

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