Betongelenke - Optimierte Bemessungsregeln für dauerhaft bewehrte Betongelenke

Betongelenke wurden experimentell und mit numerischen Simulationen untersucht, um Eurocode konforme und praxistaugliche Bemessungsvorschläge zu entwickeln. Ihre Anwendbarkeit wurde durch Nachrechnen bestehender Tragwerke bestätigt.

Kurzbeschreibung

Problem

Bemessungsregeln waren für nur unbewehrte Betongelenke verfügbar und mehr als 50 Jahre alt. Ihre Übertragung vom veralteten deterministischen in das aktuelle semiprobabilistische Sicherheits- und Nachweiskonzept war unzufriedenstellend gelöst.

Gewählte Methodik

  • Literaturstudien,
  • Praxisrecherchen,
  • Sensitivitätsanalysen,
  • numerische Struktursimulationen,
  • Klein- und Großversuchsserien,
  • Anwenden der Bemessungsphilosophie und Regeln des Eurocodes.

Ergebnisse

Eurocode konforme und praxistaugliche Bemessungsregeln wurden für bewehrte Betongelenke entwickelt. Sie beinhalten Gebrauchstauglichkeits- und Tragfähigkeitsnachweise im Rahmen des aktuellen semiprobabilistischen Sicherheits- und Nachweiskonzepts.

Schlussfolgerungen

Die Forschungsergebnisse belegen die erforderliche Rotationsfähigkeit von Betongelenken und identifizieren die Ursache für ihre Dauerhaftigkeit. Die entwickelten Bemessungsregeln berücksichtigen die günstige Wirkung der Bewehrung und erfüllen alle Ansprüche des konstruktiven Ingenieurbaus zu Beginn des 21. Jahrhunderts.

Projektbeteiligte

  • Smart Minerals GmbH
    Dr. Susanne Gmainer
  • Vill ZT-GmbH
    Prof. Dr. Markus Vill
  • Technische Universität Wien - Institut für Mechanik der Werkstoffe und Strukturen
    Prof. Dr. Bernhard Pichler

Kontaktadresse

Smart Minerals GmbH
Dr. Susanne Gmainer

Tel.: +43-1-7146681-57
Fax: +43-1-7146681-66
E-Mail: gmainer@smartminerals.at

 

Dieses Projekt wurde finanziert von bmvit, ÖBB und ASFiNAG im Rahmen von VIF2013.

Weiterführende Informationen finden Sie im Infonetz der FFG.

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