Greencityhubs - Last-Mile Zustelllogistik mit mehreren Hubs sowie alternativer Fahrzeug- bzw. Antriebstechnik

Im Vorhaben wurde ein Konzept einer nachhaltigen innerstädtischen Zustelllogistik auf Basis innerstädtischer Verteilzentren und alternativ betriebener Fahrzeuge entwickelt. Durch die Errichtung innerstädtischer Umschlagspunkte (city hubs) soll die Länge der eigentlichen Zustellfahrten reduziert und alternative Fahrzeugtechnik bzw. Antriebsysteme so leichter zum Einsatz kommen.

Kurzbeschreibung

Methodische Vorgehensweise

Nach einer modellbasierten Entwicklung und Optimierung der technischen, geographischen und logistischen Aspekte der Problemstellung wurde für jeden der drei Teilbereiche ein allgemein gültiges Modell als auch eine umsetzbare Herangehensweise an die Problemstellung entwickelt.

Ergebnisse und Ausblick

Die gewonnenen Erkenntnisse wurden von den Praxispartnern durch eine strukturierte Umsetzungsempfehlung für Logistiker und durch eine Integration und Visualisierung in einer webbasierten Plattform aufgegriffen und umgesetzt.

Wirkung

Durch die Berücksichtigung eines „mixed-fleet" Ansatzes (konventionelle LKW auf längeren, alternative Antriebe auf kürzeren, großteils innerstädtischen Touren) sowie bestehenden Zustelldepots, die um weitere CityHubs ergänzt werden können, werden unterschiedliche Szenarien valide simuliert, womit auch interessante Erkenntnisse in Richtung entscheidungsrelevanter Mehrkosten für Emissionsreduktionen abgeleitet werden können.

Umsetzung

Das entwickelte Konzept wurde im Rahmen einer praktischen Umsetzungsempfehlung dokumentiert; zudem wurden die Ergebnisse in einem interaktiven Visualisierungstool dargestellt. Die Plattform soll als Prototyp für ein zukünftiges Entscheidungsunterstützungstool fungieren. Aufgrund der branchenbezogenen Entwicklungstendenzen (Verdichtung der Paketdienstnetze im urbanen Bereich) birgt sowohl die entwickelte Methodik als integriertes Vorgehensmodell für die Beratungspraxis sowie auch das Entscheidungsunterstützungstool in der Anwendung großes praktisches Potential.

Grundsätzlich muss gegenwärtig ein Trade-Off zwischen Logistikkosten und Umweltemissionen gesucht werden: Durch die Umstellung einzelner Touren auf alternative Antriebe - insbesondere Elektrofahrzeuge - kann relativ rasch ein wesentlicher Umweltbeitrag mit eher geringen Zusatzkosten erzielt werden. Bei ausreichend großer Anzahl von Zustelltouren werden innerstädtische Umschlagspunkte - die CityHubs - interessant, welche dann auch die insgesamt gefahrenen Kilometer auf der Last Mile deutlich reduzieren.

Dr. Bartosz Piekarz, i-LOG Integrated Logistics GmbH

Projektbeteiligte

Projektpartner

  • i-LOG Integrated Logistics GmbH
    Dr. Bartosz Piekarz
  • tbw research GesmbH
    DI. Angela Muth
  • Technische Universität Wien - Institut für Fahrzeugantriebe und Automobiltechnik
    Dr. Werner K. Tober
  • Johannes Kepler Universität Linz - Institut für Produktions- und Logistikmanagement
    Univ.-Prof. Dr. Karl Dörner
  • SATIAMO
    Martin Schwaiger

Kontaktadresse

Dr. Bartosz Piekarz,
i-LOG Integrated Logistics GmbH

Dieses Projekt wurde im Rahmen des Programms "Mobilität der Zukunft" vom bmvit finanziert.

Weiterführende Informationen finden Sie im Infonetz der FFG.

 

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