Asb-Combihub - Die hybride Nutzung bestehender Anschlussbahnen als intermodale Umschlagsknoten für Kombinierte Verkehre

Ziel der Sondierung war es, Anschlussbahnen (private Gleisanschlüsse an das öffentliche Schienennetz), die sich aus raumplanerischer Sicht für den Umschlag von Containern eignen, zu identifizieren und im Hinblick auf den Einsatz innovativer Umschlagstechnologien zu analysieren.

Kurzbeschreibung

Inhalte und Zielsetzungen

Neben dem Ziel, Anschlussbahnen (private Gleisanschlüsse an das öffentliche Schienennetz), die sich aus raumplanerischer Sicht für den Umschlag von Containern eignen, zu identifizieren und im Hinblick auf den Einsatz innovativer Umschlagstechnologien zu analysieren war es Ziel, die Rahmenbedingungen darzustellen, welche durch Anschlussbahnen für einen solchen Umschlag und eine damit verbundene Etablierung als intermodale Knoten für kombinierte Verkehre erfüllt werden müssen.

Methodische Vorgehensweise

Anhand der Ergebnisse einer GIS-Analyse wurde eine flächendeckende Klassifizierung sämtlicher Anschlussbahnstandorte durchgeführt und eine Einteilung in prioritäre Zielgebiete vorgenommen. Darauf aufbauend wurden Standorte, die eine besonders hohe Eignung aufweisen im Zuge eines Desk-Research in Hinblick auf die konkreten infrastrukturellen Gegebenheiten näher untersucht.

Parallel zur GIS-Analyse wurden 15 innovative und 7 konventionelle Umschlagstechnologien hinsichtlich ihrer Eignung für den Einsatz auf Anschlussbahnen im Rahmen einer Sekundärrecherche erhoben und analysiert.

Wirkung

Das Potential der Sondierung liegt in der Verlagerung von Straßentransporten auf den umweltfreundlichen Verkehrsträger Schiene und auf der effizienten Nutzung bestehender Infrastrukturen. 

Es konnten Anschlussbahnen, die ein hohes Potential aufweisen, sondiert werden, jedoch stellt sich der externe Umschlag von kombinierten Verkehren aufgrund der Sicherheitsthematik als durchaus problematisch dar. Eine verstärkte Nutzung der bestehenden Anschlussbahnen und eine Verlagerung interner Verkehre auf die Schiene sind jedoch dort, wo entsprechende Volumen und ein Gegenüber für den Bahntransport vorhanden sind, durchaus realistisch und gewünscht.

Mag. (FH) Konrad Röthel, MA, TECHNOMA Technology Consulting & Marketing GmbH

Projektbeteiligte

Projektleitung

TECHNOMA Technology Consulting&Marketing GmbH
Mag.(FH) Konrad Röthel

Projektpartner

TRAFFIX Verkehrsplanung GmbH
Mag. Bernhard Fürst

Kontaktadresse

TECHNOMA Technology Consulting&Marketing GmbH
Mag.(FH) Konrad Röthel

Tel.: +43-2236-27590
E-Mail: k.roethel@technoma.at

Dieses Projekt wurde im Rahmen des Programms "Mobilität der Zukunft" vom bmvit finanziert.

Weiterführende Informationen finden Sie im Infonetz der FFG.

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