„Innovation in Politics Awards 2020“: Projekt RemiHub aus Österreich im Finale!

Das Projekt RemiHub gehört zu den heimischen Finalisten der „Innovation in Politics Award 2020“ Insgesamt wurden aus 398 Projekten Finalisten von einer Jury aus über 1000 Bürgerinnen und Bürger aller europäischer Länder ausgewählt.

Der Innovation in Politics Award ist ein europaweiter Preis, der vom Innovation in Politics Institut nun schon das vierte Mal vergeben wird. Deren Mission ist es, politische Projekte in ganz Europa auszuzeichnen und zu unterstützen, die den Mut haben, Neuland zu betreten, kreativ sind und dabei Ergebnisse erzielen, unabhängig von Parteizugehörigkeit und politischer Ebene.

Die Innovation in Politics Awards werden in neun Kategorien verliehen: Lebensqualität, Wirtschaft, Ökologie, Bildung Demokratie, Digitalisierung, Menschenrechte, Gemeinwesen und Corona Krise.

Insgesamt haben 1058 Juroren aus 47 Ländern XY Projekte als herausragende Projekte für politische Innovation in Europa ausgewählt. Von 398 Einsendungen zählt unter anderem das Projekt RemiHub zu den 10 besten in der Kategorie „Lebensqualität" und ist somit im FINALE.

Die Grundidee des Forschungsprojekts RemiHub besteht darin, Flächen des Öffentlichen Verkehrs für Logistik-Aktivitäten im Sinne einer umweltschonenden Gütermobilität zugänglich zu machen.

Die wesentliche Innovation des Vorhabens ist die Verlagerung der vormals außerhalb der Stadt gelegenen Umschlagflächen an geeignete, am ÖV multimodal angebundene und geteilte genutzte Standorte im Stadtgebiet. Damit wird eine Verkürzung der Last Mile innerhalb der Logistikkette möglich, die dann mittels emissionsfreier Zustellfahrzeuge dekarbonisiert werden kann. Die Stadt Wien bzw. das ÖV-System der Wiener Linien dient als Pilot- und Testumgebung.

Die Schaffung innerstädtischer Güterumschlagsflächen und Verkürzung der Letzten Meile in der Zustellung – ein zentrales Element von RemiHub (Quelle: Projektwebsite RemiHub)

RemiHub wird im Rahmen des FTI-Programms Mobilität der Zukunft durch das BMK gefördert und von der FFG abgewickelt. Das Projektkonsortium besteht aus tbw research, der TU Wien Fachbereich für Verkehrssystemplanung, den Wiener Linien und Heavy Pedals. Insgesamt ist das Projekt auf eine Laufzeit von drei Jahren angelegt und läuft noch bis August 2021.