bmvit präsentiert Aktionsplan für Automatisiertes Fahren

Am 8. Juni präsentierte Verkehrsminister Jörg Leichtfried gemeinsam mit IV-Präsident Georg Kapsch und bmvit-Bereichsleiter Ingolf Schädler den Aktionsplan für Automatisiertes Fahren.

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Wenn heute über die Zukunft der Mobilität diskutiert wird, dann ist automatisiertes Fahren ein zentrales Thema. Medienberichte rund um das Thema transportieren oft hohe Erwartungen: Wenn Computer unsere Autos steuern, wären viele Probleme gelöst – weniger Stau, weniger Emissionen, weniger Unfälle. Gleichzeitig aber ruft die Vorstellung, das Autofahren als liebgewonnene Kulturtechnik der Moderne an die Maschine abzugeben, Unbehagen hervor. Ängste vor einer Fremdbestimmung des Individuums durch eine allumfassende Technisierung werden artikuliert. Welche Potenziale stecken also im automatisierten Fahren und wie lassen sie sich realisieren?

Der nun vorgestellte Aktionsplan enthält neun Maßnahmen, um das Testen und Weiterentwickeln dieses hochaktuellen Themas zu fördern und damit verbundene Zukunftstechnologien aus und in Österreich zu unterstützen.

Der Aktionsplan Automatisiertes Fahren wurde vom Verkehrsministerium, gemeinsam mit 140 Expertinnen und Experten aus Industrie, Wirtschaft und Forschung sowie der Städte und der Bundesländer erarbeitet und definiert die wichtigsten Anwendungsfelder der neuen Technologie. „Durch das automatisierte Fahren können wir nicht nur die Verkehrssicherheit auf unseren Straßen steigern. Automatisierte Fahrzeuge bieten auch neue Chancen zur Attraktiverung des Öffentlichen Verkehrs und für umweltfreundliche und effiziente Logistiksysteme im Gütertransport“, erklärt Leichtfried, der diese Anwendungsmöglichkeiten gezielt fördern will.

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