Mobilitätslabore - Themen, Leistungen und Angebote

Fünf Mobilitätslabore und ein Mobility Policy Innovation Lab unterstützen mobilitäts- und verkehrsbezogene Forschung, Technologie und Innovation in den von ihnen etablierten Innovationsökosystemen. Details zu den einzelnen Umsetzungsprojekten finden Sie im folgenden Abschnitt.

aspern.mobil LAB

Logo des aspern.mobil LABs

Das aspern.mobil LAB (AML) befasst sich mit der quartiersbezogenen Mobilität in aspern Seestadt einschließlich ihres Quell- und Zielverkehrs. Sowohl der Ort als auch die aktive Nutzer:inneneinbindung bilden das Alleinstellungsmerkmal des AMLs. Hier wird gemeinsam im dynamischen Kontext eines neuen Stadtteils ein Beitrag zur Entwicklung nachhaltiger urbaner Mobilität geleistet.

Ziel des aspern.mobil LABs ist es, vor Ort eine neue Mobilitäts- und Innovationskultur zu etablieren und zu unterstützen. Mithilfe von Co-Creation trägt das AML zu dieser Kultur bei und stößt Transformationsprozesse im Mobilitätsverhalten vor Ort an.

In aspern Seestadt lassen sich neue Routinen finden, gemeinsam innovative Mobilitätsangebote und Verhaltensänderungen erproben sowie Visionen zur Mobilität der Zukunft exportieren. Das AML bietet Lösungen für bestehende und zukünftige Herausforderungen der Mobilitätsentwicklung, reduziert den Mangel an differenzierten Daten und hilft Mobilitätsinnovationen nach außen zu tragen.

Mit dem AML besteht über die Laufzeit hinweg die Möglichkeit Kosten für F&E Prozesse hinsichtlich Nutzer:innenbeteiligung zu reduzieren und das Wissen bereitzustellen, um die Implementierung von Mobilitätsinnovationen in anderen Städten und Stadtteilen zum Erfolg zu führen.

"Erfolgsgeschichten" des aspern.mobil LAB

Zu Besuch beim aspern.mobil LAB - Ein Interview über die Arbeit im Mobilitätslabor

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Centre for Mobility Change

Logo des Centre for Mobility Change

Seit 2018 ist das Centre for Mobility Change (CMC) ein Teil der österreichischen Mobilitätslaborinitiative. Der Fokus dieses Mobilitätslabors liegt in den Themenfeldern nachhaltige Veränderung des Mobilitätsverhaltens, Digitalisierung und Tourismus. Es agiert standortungebunden und richtet sein Angebot an Gemeinden, insbesondere an ländliche Regionen in ganz Österreich.

Gerade vor dem Hintergrund der Transformation der Mobilität und der Digitalisierung ist es wesentlich, im Bereich der Mobilitätsverhaltensänderung Wissen aufzubauen, dieses mit den wesentlichen Akteuren auszutauschen und an Bedarfsträger:innen weiterzugeben.

In diesem Zusammenhang verfolgt das CMC das Ziel, Akteure für Mobilitäts¬zusammenhänge und Wirkungspotenziale zu sensibilisieren und zu befähigen, entsprechende Initiativen umzusetzen. Dabei vermittelt es neben Wissen zu Grundlagen und Methoden auch Ergebnisse aus der Mobilitätsforschung.

Ziele des CMC sind dabei die bestehenden Wissenslücken zu schließen und Verhaltensänderungen durch innovative Lösungen voranzutreiben. Dazu sollen auch die Potenziale der Digitalisierung bestmöglich genutzt werden. Zudem soll das CMC dazu beitragen, Rahmenbedingungen und disruptive Potenziale zu identifizieren sowie die Praxiswirksamkeit themenrelevanter Forschung zu erhöhen.

"Erfolgsgeschichten" des Centre for Mobility Change

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MobiLab OÖ

Logo des MobiLab 2.0

Das MobiLab OÖ ist ein nutzerzentriertes, multidisziplinäres Innovationslabor, das seit seiner Gründung im Jahre 2017 zentrale Mobilitätsthemen rund um Personen- und Güterverkehre bearbeitet, die größtenteils wirtschaftsinduziert im Großraum Oberösterreich entstehen. Das MobiLab OÖ agiert im Zentralraum Oberösterreichs, zu dem Linz, Steyr und Wels gehören.

In der Personenmobilität werden Themen wie Berufsverkehre (mit Fokus auf überbetriebliches Mobilitätsmanagement), Dienst- und Geschäftsreisen sowie der Verkehr von Kunden und Kundinnen sowie von Besucher:innen adressiert. Im Bereich der Gütermobilität geht es vor allem um Zustell-, Produktions- und Auslieferverkehre inklusive Entsorgung.

Die eingesetzte Methodik im MobiLab OÖ orientiert sich dabei an dem sogenannten "Design-Thinking Prozess". Es gilt hier, die verschiedenen Facetten eines komplexen Problems zu beleuchten und Empathie für die Zielgruppe zu schaffen, um deren Bedürfnisse und Wahrnehmungen zu verstehen.

Zudem wird die Ideengenerierung und –Weiterentwicklung ermöglicht. Erste Konzepte werden in den nachfolgenden Phasen als Prototyp realisiert und von der Zielgruppe getestet. Ebenfalls zum Einsatz kommen modulare und mobile technologische Sets.

Durch seine weitere Funktion als Hot-Spot für zukunftsrelevante Mobilitätsinnovationen unterstützt das MobiLab sowohl Städte, Gemeinden, Regionen als auch Unternehmen und Start-ups bei der Entwicklung, Testung und Implementierung neuer, nachhaltiger Mobilitäts- und Logistiklösungen.

"Erfolgsmomente" des MobiLab OÖ

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Policy-Lab.at

Logo des Policy-Lab.at

Das Policy-Lab.at arbeitet seit seiner Gründung im Jahr 2022 österreichweit mit Politik und Verwaltung an Herausforderungen aus dem Mobilitäts- und Innovationsbereich, denen österreichische Städte und Bundesländer gegenüberstehen. Ziel ist es, verbesserte Rahmenbedingungen, innovative Lösungs- und Governance-Ansätze zu entwickeln, um mobilitätspolitischen Vorhaben zur Umsetzung zu verhelfen und so zur Erreichung der Klimaziele beizutragen.

Die Themenstellungen kommen aus der Politik und Verwaltung auf allen föderalen Ebenen – vom Bund über Länder und Regionen bis zu Städten und Gemeinden – und werden unter Einbindung aller jeweils relevanten Stakeholder:innen bearbeitet. Zu den aktuellen Themenstellungen gehören u.a. evidenzbasierte Mobilitätspolitik, Pendler:innenverkehr, Mobilitätsmanagement im Wohnbau, betriebliches Mobilitätsmanagement, Förderung von aktiver Mobilität, alternative Bedienformen & Mikro-ÖV, Multimodalität, Raumordnung und Verkehr sowie alternative Antriebe.

Das Leistungsportfolio des Policy-Lab.at ist auf konkrete Problemstellungen im Kontext der Umsetzung von Politiken und Maßnahmen zugeschnitten. Diese wurden während der Antragsphase im Zuge eines umfassenden Austauschs mit Initialpartner:innen aus verschiedenen Gebietskörperschaften gesammelt und systematisiert. Dieses Leistungsportfolio ist im Sinne neuer Aufgaben und Kompetenzen laufend erweiterbar.

Das Policy-Lab.at schafft neue (Daten-)Grundlagen für evidenzbasierte politische Entscheidungen und bereitet diese für Stakeholder:innen anschaulich auf. Weiters analysiert und bewertet das Policy-Lab.at die Wirkungen von Maßnahmen- und Rahmensetzungen mit Hilfe von Evaluations-, Planungs- und Simulationswerkzeugen. Im Rahmen einer internationalen Lern- und Austauschplattform tauscht sich das Policy-Lab.at mit Fachkollegen und -kolleginnen über gewonnene Erkenntnisse und Best Practices aus, um dieses Wissen zielgruppengerecht zu konsolidieren und gegebenenfalls im österreichischen Kontext zu verorten.

thinkport VIENNA

Logo des thinkport VIENNA

Das urbane Mobilitätslabor thinkport VIENNA setzt sich mit den Herausforderungen der Logistik in urbanen Ballungsräumen, im speziellen Fall Wien, umfassend und langfristig auseinander. Mission des thinkport VIENNA ist es als Katalysator, Inkubator und Multiplikator für neue Technologien, Ideen und Konzepte zu fungieren, um güterlogistische Innovationen zu unterstützen.

Aufgabe des thinkport VIENNA ist einerseits eine für Innovationen und Ko-Kreation offene Umgebung zu schaffen, andererseits bietet thinkport VIENNA durch die Ressourcen der beteiligten Institutionen eine reale Testumgebung zur Eruierung notwendiger Rahmenbedingungen smarter, urbaner Güterlogistik und die damit verbundene methodische Entwicklung und Evaluation komplexer, innovativer Konzepte, Prozesse und Technologien.

Die wesentlichen Leitmotive des thinkport VIENNA sind Emissionsfreiheit, Effektivität, Effizienz und die Rückgewinnung des öffentlichen Raums. thinkport VIENNA unterstützt dabei Innovationen anzustoßen, diese in die Umsetzung zu begleiten sowie aufzuzeigen und begreifbar zu machen.

Neueste Trends werden vor Ort ausgestellt, Start-ups wird Raum für die Entwicklung neuer Geschäftsmodelle und Technologien geboten und internationale Vernetzung mit anderen Initiativen und Innovationslaboren ermöglicht. Adressiert werden Logistikdienstleister, Start-ups und Technologieentwickler:innen, Schulen, Universitäten, NGOs, Bürger:innen und Interessensvertretungen.

"Erfolgsgeschichten" des thinkport VIENNA

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zukunftswege.at

Logo von zukunftswege.at

Das Mobilitätslabor zukunftswege.at zielt darauf ab, neue Innovationsvorhaben zu initiieren bzw. zu begleiten, die einen zentralen Beitrag für eine intelligente Organisation der Personenmobilität in der Stadt-/Umlandregion Salzburg leisten. Die Innovationspartner:innen haben durch zukunftswege.at einen zentralen Zugangspunkt, um ihr Vorhaben in der Region bekannt zu machen, Partner:innen zu finden und einen einfachen Zugang zu Testräumen zu bekommen. Diese Testräume unterteilen sich in Testkorridore (Reallaborumgebungen entlang eines Straßenzugs) und ausgewählte Haltestellen mit innovativer Laborinfrastruktur - sogenannte Haltestellen 4.0.

Die angestrebten Innovationsvorhaben werden durch die Leistungen aus zukunftswege.at (u.a. multimodale Testräume, grenzübergreifende Dateninfrastruktur, Datenintegration, Wissenstransfer) unterstützt, um neue technologische Lösungsansätze (vernetzte physische und digitale Mobilität) oder neue Mobilitätsangebote in die gesellschaftliche und wirtschaftliche Anwendungspraxis zu bringen.

Der Mehrwert einer räumlichen Vernetzung und Interaktion von realer und digitaler Umwelt im Kontext Mobilität und der geplanten Innovationsvorhaben ist dabei essenziell. Die anzubietenden Basisaufgaben, Dienstleistungen und Reallaborumgebungen in zukunftswege.at orientieren sich an den Erfordernissen von Innovationsvorhaben zu

  1. Integriertem Umweltverbund / Verkehrsmanagement mit Schwerpunkt in Personenmobilität,
  2. Mobilität und Tourismus sowie
  3. aktive Mobilität.

Die Innovationspartner:innen können ihre neuartigen Dienstleistungen, Produkte oder Systeme in den Reallaborumgebungen der Testkorridore oder der Haltestellen 4.0 testen. Für diese Reallaborumgebungen stellt zukunftswege.at auch unterschiedliche Mobilitäts- und Grundlagendaten bereit. Diese kommen entweder direkt von den zuständigen Gebietskörperschaften (Basisdaten), oder werden aus einer der im Projekt bereitgestellten Dienstleistungen generiert. Ein Zugang zu den Dienstleistungen ist auch ohne Nutzung der physischen Infrastruktur der Reallaborumgebungen möglich.

"Erfolgsgeschichten" von zukunftswege.at

Weitere Informationen zu zukunftswege.at (seit 2022)

Weitere Informationen zum UML Salzburg (Phase 2, 2017 - 2021)