"Erfolgsmomente" des Centre for Mobility Change

Es folgen ausgewählte Beispiele für Innovationsaktivitäten im Rahmen des Mobility Transformation Labs – Grundlagen des CMC sowie Akteure und Innovationsvorhaben, die erfolgreich vom CMC unterstützt wurden und werden.

CMC Wiki

Auf seiner Homepage stellt das CMC mit seinem Wiki einen niederschwelligen Zugang zu Informationen zur Verfügung, die helfen das Mobilitätsverhalten zu verstehen und befähigen es gezielt zu verändern.

Mobility Change Mentoring

Das CMC bietet speziell für Kommunen eine Begleitung zum Thema Mobilitätsverhaltensänderungen. Es umfasst ein Sensibilisierungs- und Beratungsangebot betreffend Verhaltensänderungen im Mobilitätsbereich. Im Fokus stehen die individuellen Mobilitätsanforderungen, -bedürfnisse und -ziele der Kommune. Mögliche Beiträge reichen von einer höheren Zufriedenheit bei der Bevölkerung, Umweltschutz bis hin zu einer größeren Beliebtheit bei Urlaubsgästen. Dabei bietet das CMC zunächst ein kostenloses Sondierungsgespräch an, bei dem mögliche Lösungsansätze zu Verhaltensänderungen in der Mobilität von spezifischen Zielgruppen dargelegt und diskutiert werden.

Wissensvermittlung in Schulungen

In Mobilitätslehrgängen kooperiert das CMC mit dem Klimabündnis Tirol („Kommunale Mobilitäts- und Radbeauftragte") und dem Klimabündnis Österreich („Aufbaulehrgang Aktive Mobilität"). In diesen Lehrgängen erhalten die Teilnehmer:innen einen breit gestreuten Überblick über die Potenziale einer zukunftsweisenden Mobilität: Von den Basics der Fuß- und Radverkehrsförderung, über E-Mobilität und Sharing-Modelle, bis hin zu Fördermöglichkeiten, Mobilität im Tourismus, sowie wichtige gesundheitliche Aspekte. Das CMC agiert als wissenschaftliche Leitung des Lehrgangs und vermittelt neben Grundlagenwissen auch speziell zielgruppenorientierte Ansätze zur Verhaltensänderung.

Unterstützung von Innovationsvorhaben

Mit seiner Wissensbasis, seinem Netzwerk und Kommunikationskanälen unterstützt das CMC mehrere Innovationsvorhaben. Beispiele dafür sind die folgenden Projekte, die alle im Rahmen des Programms "Mobilität der Zukunft" gefördert werden.

Youth Codes

Das Projekt Youth Codes beschäftigt sich mit Möglichkeiten verschiedene Jugendgruppen zu erreichen und zu motivieren, gemeinsam etwas für eine lebenswerte Zukunft und Umwelt zu tun.

Scoot & Ride

In diesem Projekt wird untersucht, wie viel (E‐)Scooter zu einer Veränderung in der Verkehrsmittelwahl weg vom Auto beitragen können und welche Maßnahmen es dafür braucht.

INNS'Paket

Ziel des Projekts INNS'PAKET ist es, rechtliche, finanzielle wie auch organisatorische Potenziale zur Schaffung einer effizienten und nachhaltigen Transportlogistik am Beispiel des Großraums Innsbruck zu untersuchen.

ActNow

Im Forschungsprojekt ActNow wird ein digitales Werkzeug entwickelt, das (1) auf Unternehmensebene das Potenzial für aktive Mobilität der Arbeitnehmer:innen auf Arbeitswegen aufzeigt, (2) den Arbeitnehmer:innen Alternativen und Optimierungsmöglichkeiten für ihre Alltagswege kommuniziert und sie (3) für die Wirkung des eigenen Mobilitätsverhaltens auf die Umwelt und (4) auf die eigene Gesundheit bzw. ggf. die Gesundheit der eigenen Kinder sensibilisiert.

ULTIMOB

Im Leitprojekt ULTIMOB werden (1) in vier Pilotregionen bislang fehlende Mobilitätslösungen mit hohem Innovationsgehalt in einem Bottom-Up-Ansatz pilothaft umgesetzt, begleitet von einer großflächig sichtbaren Verbreitung über einen umfassenden Follower-Prozess, (2) ein praxisrelevantes Toolset zur Überwindung von Umsetzungsbarrieren im Spannungsfeld zwischen Technologie, Nutzer:innenverhalten und Governance entwickelt sowie (3) ein wesentlicher Beitrag im Themenfeld "MaaS" im Sinne eines gesellschaftlichen Mehrwerts und im kontinuierlichen Austausch mit der Initiative „MaaS made in Austria" geleistet.

DOMINO

Hauptziel des Leitprojekts DOMINO ist die Entwicklung eines durchgängigen, öffentlich zugänglichen Mobilitätsangebots, welches möglichst barrierefrei von allen Nutzer:innen in Anspruch genommen werden kann und dabei gleichzeitig die Mobilitäts- und Klimaziele der öffentlichen Hand unterstützt. In drei Pilotregionen sollen ausgehend von den Nutzer:innenbedürfnissen neue Angebote geschaffen und bestehende Services in ein „MaaS made in Austria"-System integriert werden, das es den Nutzer:innen ermöglicht, Angebote bestehender Mobilitätsanbieter in den drei Kernkomponenten "multimodale Reiseinformation", "Buchung/ Reservierung/ Bezahlung/ Abrechnung" und "Sharing Mobility" letztlich bequem aus einer Hand zu nutzen.